Der zwölfte Fall der Valérie-Lehmann-Reihe

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Nach dem Kriminalroman „Brünigpass“, in dem Max, Fede und Milagros ermitteln, schreibe ich aktuell am zwölften Fall der Valérie-Lehmann- Reihe. Diesmal führt mich die Geschichte zurück nach Schwyz, wo im Jahr 2015 alles begann. Valérie Lehmann kam wegen privater Gründe aus Zürich in den beschaulichen Hauptort des Kantons Schwyz. Mittlerweile hat sie sage und schreibe elf grosse Fälle gelöst. Ich habe mit ihr gelacht und geweint, ermittelt und gelitten und erlebt, wie aus der jungen von psychischen Problemen geplagten Frau von einst eine starke Persönlichkeit geworden ist.

 

Wie schon die vorausgegangenen Fälle fordert „Mythenmord“ Valérie Lehmann aufs heftigste. Diesmal stellt sich ihr die Frage nach Recht und Unrecht mehr als je zuvor. Das Zitat „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“, das unter Vorbehalt vom Schriftsteller Heinrich Mann stammt, ist Thema im Roman und hat mich während des Schreibens begleitet. Ich gehe diesmal noch weiter und bürde damit der Schwyzer Ermittlerin eine grosse Last auf.

Alle Fälle der Valérie-Lehmann-Reihe greifen stets ein gesellschaftliches Problem auf. Nie gleich. Hierbei möchte ich die Mail eines treuen Lesers zitieren:

 

Ich danke Ihnen von Herzen für die ausgezeichneten Krimis. Ich bin 82 Jahre alt und warte jedes Jahr auf die neuen Krimis von Ihnen. Ich habe alle ihre Krimis gelesen. ausser denjenigen vom Bödmerwald. Den habe ich neben mir und warte noch mit dem Lesen, aus Angst, dass ich ihn zu schnell fertig habe.

 

Ich lese viele Krimis von Schweizer Autoren, aber auch Krimis von Frankreich und vom Südtirol. Ich bin fasziniert von ihrer Art, die Fälle abzuhandeln, und von ihrer Sprache und von der guten Mischung von fallbezogenen und persönlichen Inhalten. Für mich schreiben Sie mit Abstand die besten Krimis. Ich bin beeindruckt, wie Sie immer wieder andere Orte finden und andere Fälle konstruieren können.

 

Ich weiss, das ist sehr subjektiv. Gefreut hat es mich trotzdem.